Wenn man kurzsichtig ist, kann man ohne Brille in der Nähe gut sehen, in der Ferne verschwimmt alles und wird undeutlich. Die häufigste Ursache ist ein zu langer Augapfel (Längenmyopie), sodass das Bild vor der Netzhaut entsteht und deswegen nicht scharf gesehen werden kann.
Weitsichtigkeit entsteht in den meisten Fällen durch einen zu kurzen Augapfel (Längenhyperopie). Das Bild entsteht hinter der Netzhaut und wird nicht scharf abgebildet. Für das Sehen in der Ferne kann das meist eine Zeit lang noch relativ gut ausgeglichen werden, in der Nähe sieht man dagegen unscharf.

Mit zunehmendem Alter lässt die Sehkraft im Nahbereich nach und Bücher oder Briefe müssen mit ausgestrecktem Arm gelesen werden. Verantwortlich dafür sind der Alterungsprozess des Auges und die damit einhergehende, nachlassende Elastizität der Augenlinse.

Sehtest 1

Circa 70 % aller Brillenträger sind astigmatisch. Das heißt, sie haben eine Hornhautverkrümmung. Die unterschiedlichen Verformungen der Hornhaut führen dazu, dass das Licht unterschiedlich gebrochen wird und damit beispielsweise runde Objekte durch die Verzerrung stabförmig erscheinen. So erklärt sich auch der Synonymbegriff “Stabsichtigkeit”.

Für die Fahreignung, aber auch für die Tätigkeit an Bildschirmen, in der Qualitätssicherung durch Augenscheinnahme der Probeteile, etc. ist das Sehvermögen arbeitsmedizinisch relevant.

Wir testen Sehschärfe in Ferne, Monitordistanz und Lesedistanz, Sehachsen und räumliches Sehen, Farbensehen, Dämmerungssehen vor, mit und nach Blendung je nach Fragestellung.