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Die Gesichtsfelduntersuchung ist eine Funktionsanalyse bei der gemessen wird, ob eventuelle Ausfälle oder Einschränkungen im Gesichtsfeld existieren. Die Untersuchung dauert mehrere Minuten. Der Patient befindet sich dafür meist in einem separaten dunklen Raum, damit die Augen sich an die Untersuchungssituation adaptieren können. Dabei wird immer nur ein Auge untersucht, das andere wird währenddessen mit einer Augenklappe abgedeckt. Das Ergebnis der Gesichtsfelduntersuchung hängt sehr stark von der Mitarbeit und Konzentration des Patienten ab. Für den Patienten ist dieser Test häufig sehr ermüdend und zeitaufwendig, stellt jedoch die einzige Methode dar, die Sehfunktion aktiv zu messen.

Gesichtsfeldmessung 1
Anwendung findet die Gesichtsfeldmessung regelmäßig in der Fahreignungsdiagnostik. Hier sind Gesichtsfeldausfälle, sog. Skotome, besonders gefährlich, da diese vom Betroffenen nicht etwa als schwarzer Fleck im wahrgenommenen Bild imponieren, sondern “ausgemittelt” werden. Bewegt sich ein an sich längst sichtbares Fahrzeug in der Netzhautprojektion aus dem Skotom heraus, entsteht für den Betroffenen der Eindruck des “plötzlich vor ihm aufgetauchten Fahrzeugs.” Das Skotom verhindert die rechtzeitige Wahrnehmung und raubt dadurch Reaktionszeit. Tödliche Unfälle können die Folge sein.
 
Solche Schäden können Folge von Bluthochdruck, Zuckerkrankheit, erhöhtem Augeninnendruck, etc. sein. Mit solchen Grund-erkrankungen ist die regelmäßige Kontrolle durch einen Augenarzt sinnvoll.