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Eignungsuntersuchungen dienen der Erstellung einer gutachtlichen Äußerung dahingehend, ob eine Person für eine definierte Aufgabe gesundheitlich geeignet ist, sie sich oder Dritte folglich durch die Ausübung nicht gefährdet und keinen absehbar signifikanten wirtschaftlichen Schaden durch verlangsamtes Arbeitstempo, erhöhte Fehlerquote, etc. verursachen wird.
Die Untersuchung ersetzt kein Assessment-Center, d. h. besondere Persönlichkeitsmerkmale und entsprechende Auswirkungen auf das Arbeitsergebnis in den bei Gesunden erwartbaren Grenzen werden hier nicht geprüft.
Umgekehrt treffen wir ggf. Aussagen zu Arbeitsplatzgestaltung, persönlichen Hilfsmitteln, organisatorischen Besonderheiten, etc., die im Zuge einer Eingliederunngsmaßnahme geboten sein können.
 
Da diese Untersuchungen keine heilkundlichen Maßnahmen für die Probanden darstellen, sind sie im Gegensatz zur arbeitsmedizinischen Vorsorge umsatzsteuerpflichtig.

Diese analog nach G26.3 durchgeführte Eignungsuntersuchung für Atemschutzträger umfasst folgende Diagnostik:

– Sehvermögen
– Gesichtsfeldmessung
– Hörvermögen
– Lungenfunktion
– Ruhe-EKG
– Belastungs-EKG
– klinische Gleichgewichtsprüfung
– BMI-Bestimmung

Bei Tätigkeiten mit Absturzgefahr, z. B. auf Strommasten, Windkraftanlagen, Hebebühnen, Hochregalwartung, etc., ist vor Aufnahme der Tätigkeit und bedarfsweise bei begründeten Zweifeln die gesundheitliche Eignung zu überprüfen:

– Sehvermögen
– Gesichtsfeld im Hinblick auf periphere Wahrnehmung
– Hörvermögen im Hinblick auf Warnsignale und Kommunikation
– EKG im Hinblick auf Rhythmusstörungen / Koronare Herzkrankheit
– Belastungs-EKG
– klinische Gleichgewichtsprüfung

Fahrtätigkeiten auf nicht-öffentlichen Betriebsverkehrswegen mit Flurförderzeugen, das Bedienen fern-gesteuerter Krane oder die Fahrt mit Hebebühnen erfordern, daß Vorgesetzte sich von der Fahreignung ihres Fahrpersonals überzeugen. Eine medizinische Untersuchung ist nicht expressis verbis gefordert, daher ist diese Eignungsuntersuchung stets freiwillig für die Teilnehmer.

Überprüft werden:

– Sehvermögen
– Hörvermögen
– orientierende Perimetrie, als Option kann eine vollwertige Gesichtsfelduntersuchung hinzugebucht werden
– Blutdruck und Pulsfrequenz

Fahreignungsuntersuchungen für LKW sind rechtsverbindlich in der Fahrerlaubnisverordnung geregelt und alle 5 Jahre zu wiederholen. Eine Ausnahme besteht für Inhaber der ehemaligen Klasse 2; diese bedürfen der Untersuchung alle 5 Jahre erst ab dem 50. Geburtstag; hier muss die verlängerte Fahrerlaubnis zum 50. Geburtstag vorliegen, sonst erlischt zunächst die Fahrerlaubnis bis der verlängerte Führerschein vorliegt.

Überprüft werden:

– Sehvermögen inkl. Dämmerungssehen
– Gesichtsfeld
– Hörvermögen

Fahreignungsuntersuchungen für Busfahrer und Taxifahrer sind rechtsverbindlich in der Fahrerlaubnis-verordnung geregelt und alle 5 Jahre zu wiederholen. Bei Ersterwerb, außerdem für Busfahrer ab dem 50. und Taxifahrer ab dem 60. Geburtstag ist eine psychometrische Untersuchung erforderlich, welche wir derzeit noch nicht anbieten können.

Überprüft werden:

– Sehvermögen inkl. Dämmerungssehen
– Gesichtsfeld
– Hörvermögen

Für den Sportbootschein werden das Sehvermögen und orientierend das Hörvermögen geprüft.

Für den Sportbootschein werden das Sehvermögen und orientierend das Hörvermögen geprüft.

Überprüft werden:
– Sehvermögen, nur bei Bedarf Gesichtsfeld und / oder Dämmerungssehen
– Hörvermögen